Im Alter wird man immer knackiger
- mal knackt`s hier, mal da

 

Geballte Lebenserfahrung – daran denke ich zuerst, wenn ich auf Menschen im fortgeschrittenen Alter treffe und habe großen Respekt vor all dem an Lebensbewältigung und –erfahrung, was mir in Menschen dann begegnet. In dieser Grundhaltung der Achtung und des Respekts vor unseren „grauen Häuptern“ freuen wir uns sehr über die Gruppen und Kreise in unseren Ortschaften, in denen sich unsere jüngeren und älteren Senioren regelmäßig (in der Regel monatsweise) treffen, sich unterhalten oder in kleinen Vorträgen anregen lassen, Stuhlgymnastik treiben oder kleinere Feste vorbereiten.

Manche unserer Treffpunkte gibt es schon viele Jahrzehnte lang und gehen auf Anstöße seitens der früheren Pfarrer unserer Gemeinde zurück. An diese Menschen der ersten Stunden erinnern wir gerne mit und freuen uns darüber, dass ihre gute Saat so lange schon nachhaltig aufgewachsen ist. Aber natürlich gilt dann unser nächster dankbare Gedanke all den lieben Menschen, die mit viel Durchhaltekraft und Engagement heute unsere Gruppen lenken und leiten. Ihnen verdanken wir diese große Kontinuität auch über Zeiten der zahlenmäßigen Abnahmen hinweg.

Für viele Menschen in unseren Orten gehören die Zusammenkünfte an den verschiedenen Ort längst zur liebgewordenene Monatsplanung, wo man mal raus kommt, wo man auf Menschen seiner Generation trifft, mit denen man viele Geschichten und Geschichte teilt, wo man durch gute thematische Impulse auf viele neue Gedanken gebracht werden oder sich eben einfach eine gute Kaffeetafel oder ein leckeres Essen schmecken lässt. So versuchen wir uns gemeinsam und miteinander immer wieder einzupendeln zwischen einem gesegneten Älterwerden und einem „versuchten“ Jungbleiben frei nach dem Motto:

Alt werden, das ist Gottes Gunst. Jung bleiben, das ist Lebenskunst.

   

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

  Offenbarung 21,6